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Die uralten Buchenwälder im Nationalpark Jasmund gehören zu den letzten ihrer Art auf der ganzen Welt – und sie sind Arbeitsplatz von Ranger Karsten Klaene. Bei geführten Wandertouren zeigt er den Besuchern die Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft auf Rügen

Jedes Jahr Ende April feiert man im dänischen Fischerstädtchen Hvide Sande das Heringsfestival. Jetzt wurde anlässlich der Ankunft des riesigen Heringsschwarms, der zum Laichen in den Rinkøbing Fjord zieht, sogar die erste Heringsangel-Weltmeisterschaft ausgetragen. Die WM hatte ein schier unglaubliches Ergebnis. Auch die erfahrensten Herings-Angler schüttelten nur mit dem Kopf: „Das hat‘s noch nie gegeben.“ Ein silberner Hering wurde zum Gold-Fisch.

Eiskalt peitscht mir der Wind den Regen ins Gesicht. Bei 6 Grad ist es kein Vergnügen zu spüren, wie das Wasser sich beharrlich einen Weg durch sämtliche Kleidungsschichten sucht. Einzig der Gedanke an das Feuerchen, das lustig knistern wird, wenn ich demnächst meine undichte Wachsjacke verbrenne, wärmt mich ein bisschen. Mechanisch führe ich mit klammen Fingern immer wieder die selben Bewegungen aus: Angel auswerfen, auf den Biss warten, vorsichtig die Schnur einkurbeln und wieder auswerfen. Auch wenn die Umstände noch so bescheiden sind: Ich darf nicht aufhören zu fischen. Schließlich will ich als erster Herings-Angel-Weltmeister in die Geschichte eingehen.

Die erste Reise nach Kanada führt die meisten nach Vancouver, Alberta oder British Columbia. Doch spätestens beim zweiten Mal in Kanada teilen viele ihre Reisezeit auf, indem sie eine Rundreise machen und dann ein paar Tage lang ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Unser Autor fand ein solches Ziel in Saskatchewan, auf der La Reata Ranch mitten in der Prärie bei Saskatoon und erlebte dort den Hauch vom „Wilden Westen“ und das ursprüngliche „Cowboyleben“, von dem so viele Reiter bei uns träumen.

Erste Sonnenstrahlen bahnen sich vorsichtig ihren Weg an den noch dunklen Himmel. Heißer Tee dampft in den Bechern. Er wärmt nicht nur die Hände, er weckt die müden Lebensgeister, die eigentlich noch schlafen möchten. Der Blick schweift übers Panorama. Die Brge fangen an zu glitzern. Der Tag kann beginnen, oben auf 2300 Höhenmetern mitten in den Gipfeln des Montafon.
Text und Fotos: Kirsten Panzer

Die Äolischen Inseln vom Wasser aus

Wenn es nach Island geht, sind Ausflüge über den „Golden Circle“ zum Geysir und den großen Wasserfällen das eine. Den richtigen Kick bereiten aber Touren mit einem Landrover Defender durch die raue Landschaft - möglichst am Ende des Winters mit viel Geröll und Matsch, vor allem aber mit Schnee, Eis und Bächen aus frischem Schmelzwasser, die von den Bergen und Gletschern hinabfließen. Es gibt Outdoorfans, die dafür gleich die große Tour mit dem Guide über den Gletscher buchen. Andere probieren das 4x4-Erlebnis erst einmal mit dem Guide im Gelände aus, bevor sie Island dann als Selbstfahrer mit Familie oder Freunden auf eigene Faust erkunden. 


Angelguide Aare ist in seinem Element – für ihn gibt es – neben dem Jagen in Lappland - kaum etwas Schöneres, als auf dem Teno den Lachsen nachzustellen.
Foto: Krumstroh

Lappland ist die letzte große Wildnis in Europa. Mit Äschen, Forellen und Renken, Lachs, Meerforellen, Hechten und Saibling gibt es dort einen Fischbestand, von dem Angler bei uns nur träumen. Eigentlich ist ganz Finnland ein Traumreiseland für Angler. Insider treibt es jedoch weit in den Norden nach Inari und Utsjoki zu den fast unberührten Fischgründen Europas. Die beste Zeit für erfolgreiches Angeln ist im Juli, wenn der kurze Sommer in Lappland beginnt und die großen Lachsschwärme den Teno-River hinaufziehen. 

Islandreisen haben immer ihren besonderen Reiz. Herrliche, von Vulkanen und der letzten Eiszeit geprägte Landschaften, Geysire und Wasserfälle begeistern ebenso, wie das einzigartige Outdoor-Angebot vom Wandern, Kanufahren und Angeln, bis zum Tauchen und der Vogelbeobachtung. Weitgehend unbekannt ist jedoch die neue „Nordic Cuisine“ Islands mit einigen Spitzenköchen und Restaurants, die derzeit von sich reden machen. Vom Fisch bis zum Lamm ist dabei alles so frisch wie der Salat aus den isländischen Gewächshäusern die den Bedarf der Hotels und Restaurants erfüllen. Es kann sich also lohnen, die kulinarischen Besonderheiten Islands zu erkunden und die geschmackvolle und frische isländische Küche näher kennenzulernen.

„Viking Sushi“ – wer es probiert hat, wird sich lange daran erinnern. Geschmacklich hervorragend, frisch und direkt aus der Natur – authentischer kann man Meeresfrüchte kaum präsentieren.

Es ist ein herrlicher Ausblick auf das kleine Tal Rundherum die typisch toskanische Landschaft aus kleinen, traditionellen Dörfern und Zypressenalleen, während eine milde Brise weht und um die Gesichter der Menschen streicht. Der Wanderweg führt hinab in einen stillen Wald im Naturschutzgebiet Riserve Naturale Alto Merse. Während die Sonnenstrahlen durch die Blätter brechen, empfindet man eine erfrischende Kühle und erlebt außergewöhnliche Tiere, sowie seltene Pflanzenarten. Der Weg führt nach einiger Zeit zu einem alten verfallenen Kastell, dem Castiglion Che Dio Sol Sa, dessen Mauern schon teils von Moos und verschiedensten Rankengewächsen überdeckt sind. Wer sich hier besser auskennt weiß, dass man nicht durch den verschlossenen Haupteingang Zugang findet. Er wendet sich nach rechts über einen kleinen Pfad ums Gebäude und tritt dann auf der Rückseite durch eine offene kleine Türöffnung im Gemäuer in den Innenhof. Hier entfaltet sich dann das kleine Abenteuer, das viele seit Kindesbeinen begeistert. Kahle Wände, verschlissene Mauern, verlassene Gebäudeteile, die seit vielen Jahren unverändert Geschichten aus früheren Zeiten erzählen.

Foto: Fotolia

Atlantik, hohe Wellen, viel Wind, was für Könner, etwas für die harten Kerle – das hört man gern tauscht man sich über die verschiedenen Segelreviere und ihre Schwierigkeitsgrade aus. Kommt man dann noch auf die Kanaren zu sprechen, folgt meist ein „gutes Klima, doch die Düsen zwischen den Inseln haben es wirklich in sich“ oder „Reffen ist da A und O hier, ein echtes Hochseerevier eben“.
Aber deshalb dort gar nicht segeln gehen? Nur weil man seglerisch noch nicht ganz so fit ist, es der Familie zu viel wird oder einfach die Zeit für all die Inseln fehlt. Das wäre unter Garantie die falsche Entscheidung. Schließlich lässt es sich vor der afrikanischen Küste ja auch anders segeln - nicht Meilen kloppen sondern Insel hoppen. Es gibt eben auch die Möglichkeit, sich nur für eine der sieben Haupt- und sechs Nebeninseln zu entscheiden und dort mal Wasser rundum zu genießen. Nicht umsonst gibt es davon hier ja nun wirklich mehr als genug, dazu noch ganzjährig gutes Klima, viel Lebensfreude, Sport und Wellness und schon ist sie perfekt, die Segel-Wasser-Wohlfühlplanung auf Gran Canaria.

Indonesien bietet Golfern eine ganz besondere Kulisse und Atmosphäre. Da kommt es schon mal zum Abschlag von einem erloschenen Vulkankrater aus mit  Blick auf den weiten  Indischen Ozean, heilige Tempel oder malerische Reisterrassen. Die über fünfzig Greens des Inselstaates zählen zu den schönsten und spektakulärsten der Welt und versprechen ein Golferlebnis der Extraklasse. Viele der Plätze wurden zudem von internationalen Golf-Legenden wie Jack Nicklaus, Ian Baker-Finch und Arnold Palmer entworfen.

 

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